
Es gibt hier drei Möglichkeiten:
1. fristgerecht zum Ende des laufenden Versicherungsjahres.
2. außerordentlich aufgrund der Beitragserhöhung.
3. außerordentlich aufgrund des Schadens vom ________ .
Bitten Sie in dem Schreiben immer um eine Kündigungsbestätigung.
Am besten die Versicherungsverträge per Einschreiben kündigen, keinesfalls per
E-Mail.
Nach Erhalt der Kündigungsbestätigung können Sie einen neuen Versicherungsvertrag abschließen.
Wir haben ein Kündigungsschreiben für die Versicherung für Sie vorbereitet, gerne können Sie sich
das PDF Dokument ausdrucken.
Die private Unfallversicherung hilft dir, die finanziellen Folgen eines Unfalls abzufedern – von Einkommensausfall
über Umbauten bis zu Hilfen im Alltag. Sie gilt weltweit und rund um die Uhr, nicht nur im Beruf.
Tipp: Achte auf Invaliditätssumme, Progression, Gliedertaxe und Zusatzbausteine (Tagegeld, Krankenhaustagegeld) –
nicht nur auf den Jahresbeitrag.
Die meisten schweren Unfälle passieren in der Freizeit oder zu Hause – dort greift die gesetzliche Unfallversicherung meist nicht.
Eine private Police schließt diese Lücke.
Beiträge und Leistungen unterscheiden sich stark. Ein Vergleich kann mehrere hundert Euro pro Jahr sparen
und gleichzeitig besseren Schutz bringen – besonders bei Progression und Invaliditätssumme.
Besonders sinnvoll für dich, wenn du …
- viel Sport oder Risiko-Hobbys machst
- selbstständig bist oder kein Krankentagegeld hast
- keine oder nur eine eingeschränkte Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen kannst (z. B. Hausfrau/Hausmann, ältere Berufstätige, Vorerkrankungen)
- Kinder absichern willst (Schule, Freizeit, nicht nur gesetzlicher Schutz)
Gesetzliche Unfallversicherung: Schützt Versicherte bei Arbeits- und Wegeunfällen sowie bei Unfällen in der Schule/Ausbildung –
nicht beim Sport, in den eigenen vier Wänden oder auf privater Reise.
Beide Produkte ergänzen sich oft – sie ersetzen sich nicht:
Unfallversicherung: zahlt bei Unfallfolgen schon ab geringem Invaliditätsgrad (Kapital oder Rente).
Gesundheitsprüfung meist milder oder entfällt.
Berufsunfähigkeit: zahlt monatliche Rente, wenn du deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen (auch Krankheit)
nicht mehr ausüben kannst – meist ab etwa 50 % Berufsunfähigkeit, mit strenger Analyse.
Wenn das Budget knapp ist: BU hat Vorrang fürs Einkommen, Unfallversicherung für günstigen Grundschutz bei Unfällen.
Idealerweise beides in sinnvoller Höhe.
Invaliditätsleistung (Kapital): Einmalzahlung je nach Invaliditätsgrad – meist nach der Gliedertaxe
(festgelegte Prozentsätze z. B. für Hand, Fuß, Auge). Abweichungen vom medizinischen Gesamtschaden sind möglich.
Progression: Bei hohen Invaliditätsgraden zahlst du mehr als der reine Prozentsatz – z. B. 225 % oder 500 % der Grundsumme ab 100 % Invalidität.
Sinnvoll, weil der Kapitalbedarf bei schweren Fällen oft überproportional steigt.
Übergangsleistung: Wenn der endgültige Invaliditätsgrad erst spät feststeht (oft nach 6+ Monaten mit mind. 50 % Beeinträchtigung).
Tagegeld: Bei Arbeitsunfähigkeit durch den Unfall – wichtig für Selbstständige.
Krankenhaustagegeld / Genesungsgeld: Für Klinikaufenthalt und die Zeit danach (Haushaltshilfe, Fahrtkosten, Erholung – begrenzt).
Unfallrente: Monatliche Rente ab vereinbartem Invaliditätsgrad (oft ab 50 %) statt oder neben Kapital.
Todesfallleistung: An Hinterbliebene, wenn der Unfall innerhalb von 12 Monaten tödlich endet – kein Ersatz für eine Risikolebensversicherung.
Leistungen anderer Versicherungen (Haftpflicht, Kranken, Sozialversicherung) werden in der Regel nicht angerechnet – die Unfallleistung kommt zusätzlich.
Bei 200.000 € Invaliditätssumme und Progression 225 % könnten z. B. gelten:
- Verlust Fuß im Sprunggelenk: 40 % → 80.000 € (ohne Progression)
- Zusätzlich 40 % Funktionsausfall Hand: weitere Anteile nach Tarif
Der genaue Betrag hängt von Vertrag, Progression und ärztlichem Gutachten ab.
Typisch (PAUKE-Definition): plötzliches, von außen unfreiwillig einwirkendes Ereignis mit Gesundheitsschaden.
Viele Tarife erweitern das um Eigenbewegungen (z. B. Umknicken auf normalem Boden, Zerrung beim Sport).
Verbindlich sind die Bedingungen deines Vertrags.
Kinder: Private Kinder-Unfallversicherung gilt in Schule, Sport und Freizeit – nicht nur auf dem Schulweg.
Vergiftungen (außer Nahrungsmittel) sind in vielen Tarifen bis 10 Jahre mitversichert. Bei Tod des Beitragszahlers oft beitragsfreie Weiterführung bis 18.
Senioren: Stürze im Haushalt sind häufig – Stolperfallen reduzieren, Bewegung stärkt Koordination und Knochen.
Tarife für ältere Menschen sind verfügbar, Gesundheitsfragen beachten.
Berufe werden oft in zwei Gruppen eingeteilt: Büro/Verwaltung (günstiger) und handwerklich/körperlich (höherer Beitrag).
Faustregel Invaliditätssumme: mindestens das Dreifache des Jahresbruttoeinkommens.
Dynamik passt die Summe jährlich an (Inflation, Lebensstandard).
- Kosmetische Operationen nach Entstellung
- Kurbeihilfe nach schwerem Unfall
- Schmerzensgeld / Pauschale bei Knochenbruch
- Rooming-in (Eltern im Krankenhaus beim Kind)
- Risikosportarten (Drachenfliegen, Tauchen, Motocross – je nach Tarif)
- Beitragsrückzahlung (Kombi mit Lebensversicherung, höhere Beiträge)
- Vorsätzliche Straftaten, Krieg, innere Unruhen, Kernenergie
- Unfälle unter Alkohol/Drogen oder bei epileptischen Anfällen (je nach Vertrag)
- Beruflicher Luftfahrzeugführer / Besatzung (eigene Luftfahrtunfallversicherung)
- Rennen mit Motorfahrzeugen und zugehörige Übungsfahrten
- Reine Krankheiten, Infektionen, Heilmaßnahmen ohne Unfallbezug
- Mitwirkung früherer Gebrechen (Kürzung möglich)
Einzelne Risiken lassen sich per Zusatzklausel mitversichern.
1. Unfall dem Versicherer so schnell wie möglich melden (Unfallhergang, Verletzungen, behandelnde Ärzte)
2. Unfallanzeige vollständig ausfüllen und zurücksenden
3. Untersuchungen bei den vom Versicherer benannten Ärzten mitmachen
4. Invalidität spätestens innerhalb der Vertragsfrist feststellen lassen (oft 15 Monate)
5. Bei Todesfall: Anzeige innerhalb von 48 Stunden
Der Versicherer entscheidet meist innerhalb eines Monats (Invalidität bis drei Monate), Zahlung oft innerhalb von 14 Tagen.
Bis zur endgültigen Feststellung gibt es häufig Vorschüsse.
Abhängig von Alter, Beruf (Gefahrengruppe), Invaliditätssumme, Progression und Bausteinen.
Grober Rahmen Erwachsene:
- Basis ohne hohe Progression: oft 80–150 € pro Jahr
- mit starker Progression und Zusatzleistungen: häufig 200–400 € und mehr
Kinder-Tarife sind meist günstiger. Vergleiche mehrere Angebote im Rechner oben.
Ersetzt die Unfallversicherung die private Krankenversicherung? Nein – sie zahlt Kapital/Renten/Tagegelder, keine Arztrechnungen (auß ggf. Zusatz wie kosmetische OP).
Lohnt Progression? Bei jungen Versicherten mit hoher Grundsumme oft ja – bei sehr hohen Progressionen (500 %) den Beitrag im Vergleich prüfen.
Unfall im Ausland? Weltgeltung ist Standard – Bergungskosten können extra sein.
Kann ich den Vertrag monatlich zahlen? Oft ja; Jahreszahlung ist meist günstiger.
- Invaliditätssumme und Progressionsstufe (z. B. 100-350-500 oder 225 %)
- Gliedertaxe und Heilberuf-Tarif (falls relevant)
- Tagegeld, Krankenhaustagegeld, Genesungsgeld, Unfallrente
- Gefahrengruppe und ehrliche Berufsangabe
- Ausschlüsse, Mitwirkungsklausel, Versehensklausel
- Dynamik der Summe