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z.B. Studenten und Beamte

  • Meine teure Versicherung kündigen

    wie geht das ?

Es gibt hier drei Möglichkeiten:

1. fristgerecht zum Ende des laufenden Versicherungsjahres.

2. außerordentlich aufgrund der Beitragserhöhung.

3. außerordentlich aufgrund des Schadens vom ________ .

Bitten Sie in dem Schreiben immer um eine Kündigungsbestätigung. Am besten die Versicherungsverträge per Einschreiben kündigen, keinesfalls per E-Mail.

Nach Erhalt der Kündigungsbestätigung können Sie einen neuen Versicherungsvertrag abschließen.

Wir haben ein Kündigungsschreiben für die Versicherung für Sie vorbereitet, gerne können Sie sich das PDF Dokument ausdrucken.

➩Kündigungsschreiben für die Versicherung

Rechtsschutzversicherung

Recht gehabt und auch Recht bekommen? Ob Verkehrsunfall, Streit mit dem Arbeitgeber oder ein mangelhafter Handwerkerauftrag – im Alltag kann ein Anwalt oder ein Gerichtsverfahren nötig werden. Eine Rechtsschutzversicherung hilft dir, die Kosten von Anwalt und Gericht abzufedern.

Tipp: Vergleiche Bausteine (Privat, Beruf, Verkehr), Deckungssumme, Selbstbeteiligung und Wartezeiten – nicht nur den Jahresbeitrag.

  • Warum solltest du deine

    Rechtsschutzversicherung vergleichen

    ?

Tarife unterscheiden sich stark bei Leistungsumfang und Preis. Ein regelmäßiger Vergleich lohnt sich, weil sich Bedingungen und Beiträge über die Jahre deutlich ändern können.

  • Erklärfilm: Was ist wichtig beim Abschluss?

  • Warum ist Rechtsschutz wichtig?

Rechtsstreite sind teuer. Bei einem Zivilprozess über mehrere tausend Euro können Anwalts- und Gerichtskosten schnell mehrere tausend Euro erreichen – plus Gutachten und Zeugen. Im Arbeitsgericht trägst du in der ersten Instanz deine Kosten oft selbst, unabhängig vom Ausgang.

Auch wenn du gewinnst, bleibst du ohne Versicherung auf eigenen Kosten sitzen, wenn der Gegner zahlungsunfähig ist. Teilerfolge und Vergleiche verteilen die Kosten oft anteilig. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt zudem häufig außergerichtliche Kosten der Streitbeilegung.

Die Höhe der Kosten hängt vom Streitwert ab: Bei 10.000 € Streitwert fallen in erster Instanz allein für Anwalt und Gericht oft rund 3.800 € an – in zweiter Instanz deutlich mehr.

  • Privat-, Berufs- und Verkehrs-Rechtsschutz

Du kannst den Schutz an dein Leben anpassen:

Privat-Rechtsschutz – z. B. Miet- und Wohnrecht, Verträge im Alltag, Nachbarschaft, Steuer- und Sozialgerichtsverfahren (je nach Tarif).
Berufs-Rechtsschutz – z. B. Kündigung, Gehaltsansprüche, Dienstrecht für Beamte; für Selbstständige besonders relevant.
Verkehrs-Rechtsschutz – z. B. Schadenersatz nach Unfall, Führerscheinentzug, Bußgeldverfahren (nicht jeder Parkverstoß). Ergänzt die Kfz-Haftpflicht, die nur Schäden an Dritten ersetzt.

Typische Bausteine im Detail: Schadenersatz-Rechtsschutz, Arbeitsrechtsschutz, Wohnungs- und Grundstücksrecht, Vertrags- und Sachenrecht, Steuer- und Sozialgerichtsrecht, Verwaltungsrecht (inkl. Verkehr), Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht, Beratung im Familien- und Erbrecht (meist nur Beratung, nicht voller Prozess).

  • Was zahlt die Versicherung?

In der Regel bis zur vereinbarten Deckungssumme:

- gesetzliche Anwaltsgebühren deines Anwalts
- Gerichtskosten, Zeugen, Sachverständige
- ggf. zweiter Anwalt bei Auslandsgericht oder großer Entfernung
- Kosten des Gegners, wenn du sie tragen musst

Nicht erstattet werden meist freiwillig vereinbarte Mehrhonorare oder Kosten, die du ohne rechtliche Pflicht übernommen hast. Mit Selbstbeteiligung (häufig 150–250 € pro Fall) senkst du den Beitrag.

  • Wer ist mitversichert? Wartezeiten

Meist du, Ehe-/Lebenspartner, minderjährige Kinder und unverheiratete Kinder bis 25 ohne eigenen Beruf. Im Verkehrsrecht brauchen Kinder oft einen eigenen Baustein. Mitversicherte Personen können nicht gegen dich klagen.

Wartezeit (oft 3 Monate) gilt für u. a. Arbeits-, Miet-/Grundstücks-, Vertragsrecht, Steuer- und Sozialrecht. Ohne Wartezeit oft: Schadenersatz-Rechtsschutz, Strafrecht, Ordnungswidrigkeiten, Beratung Familien-/Erbrecht, Interessenwahrnehmung bei Neuwagen-Kauf/Leasing.

  • Telefonberatung, Mediation, außergerichtliche Hilfe

Viele Tarife bieten eine telefonische Rechtsberatung – schnelle Einschätzung ohne sofortigen Anwalt. Bei Nachbarschafts- oder Mietstreit kann Mediation Zeit und Geld sparen; scheitert sie, bleibt der Rechtsweg offen. Moderne Tarife setzen zunehmend auf frühe Konfliktlösung statt nur auf Prozesse.

  • Was ist meist nicht versichert?

- Streitigkeiten, die du vor Vertragsabschluss schon kanntest (Vorvertragliches)
- Hausbau, Handelsgesellschaften, Wetten, Spekulation
- Reine Park- und Haltverstöße (je nach Tarif)
- Vorsätzliche Straftaten
- Prozesse ohne hinreichende Erfolgsaussicht (Prüfung durch den Versicherer)

Details stehen in den Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen (ARB) deines Anbieters.

  • Im Schadenfall – so gehst du vor

1. Versicherer kontaktieren, Versicherungskarte/Police bereithalten
2. Anwalt wählen (oft Vermittlung durch die Versicherung)
3. Anwalt holt Kostendeckungszusage ein (Prüfung: Schutz ja/nein, Erfolgsaussichten)
4. Bei Zusage zahlt der Versicherer in der Regel direkt – du bleibst informiert
5. Bei Ablehnung: außergerichtliche Klärung, Ombudsmann oder Deckungsklage

  • Wichtige Begriffe

Erfolgsaussichten: Der Versicherer prüft, ob ein Prozess sinnvoll ist – bei Zweifel ggf. Schiedsgutachten oder Stichentscheid.
Deckungsklage: Gerichtliche Überprüfung, wenn die Kostendeckung abgelehnt wurde.
Folge- vs. Kausalereignis: Entscheidet, ob ein vor Vertragsbeginn liegendes Ereignis noch Versicherungsschutz auslöst – Formulierung im Vertrag beachten.
Nachhaftung: Meldung von Fällen oft noch 2–3 Jahre nach Vertragsende möglich.
Opfer-Rechtsschutz: Zusatz für Nebenklage und Entschädigung nach Gewalttaten (wenn vereinbart).

  • Geltungsbereich

Standard ist Europa und Mittelmeerraum; viele Tarife bieten weltweiten Schutz bei privaten Auslandsaufenthalten (begrenzt, z. B. bis 6 Wochen). Immobilienkäufe im Ausland sind oft ausgeschlossen.

  • Darauf solltest du beim Vergleich achten

- Brauchst du Privat, Beruf, Verkehr oder Kombi?
- Deckungssumme und Selbstbeteiligung
- Wartezeiten und Freizeiten für laufende Streitigkeiten
- Telefonberatung, Mediation, freie Anwaltswahl
- Steuer-, Sozial- und Verwaltungsrechtsschutz, wenn relevant
- Erweiterungen: Opfer-Rechtsschutz, Baurecht, Erbrecht-Prozesse

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