
Es gibt hier drei Möglichkeiten:
1. fristgerecht zum Ende des laufenden Versicherungsjahres.
2. außerordentlich aufgrund der Beitragserhöhung.
3. außerordentlich aufgrund des Schadens vom ________ .
Bitten Sie in dem Schreiben immer um eine Kündigungsbestätigung.
Am besten die Versicherungsverträge per Einschreiben kündigen, keinesfalls per
E-Mail.
Nach Erhalt der Kündigungsbestätigung können Sie einen neuen Versicherungsvertrag abschließen.
Wir haben ein Kündigungsschreiben für die Versicherung für Sie vorbereitet, gerne können Sie sich
das PDF Dokument ausdrucken.
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) sichert die medizinische Grundversorgung ab.
Eine Krankenzusatzversicherung schließt Lücken bei Krankenhaus und oft bei ambulanter Behandlung:
Chefarzt, Ein-Bett-Zimmer, freie Krankenhauswahl oder ein festes Krankenhaustagegeld pro Tag.
Tipp: Vergleiche Leistungsbausteine, Wartezeiten und Beitrag – nicht jedes Paket brauchst du.
Es gibt viele Tarifkombinationen (nur Stationär, nur ambulant, Komplett, nur Tagessatz).
Ein Vergleich zeigt, ob du für Chefarzt und Komfort zahlst oder ob ein günstigeres Krankenhaustagegeld reicht.
Gesetzlich Versicherte (GKV): die Hauptzielgruppe – mehr Wahlfreiheit und Komfort im Krankenhaus.
Privat Versicherte (PKV): meist keine separate Krankenzusatz nötig, wenn der
PKV-Tarif Chefarzt und Ein-Bett bereits abdeckt.
Zahn: separate
Zahnzusatzversicherung – Krankenzusatz ersetzt sie nicht.
Stationär (Krankenhaus):
- Chefarztbehandlung (Honorarübernahme)
- Unterbringung im Ein-Bett-Zimmer (statt Mehrbett)
- freie Krankenhauswahl (ohne Begrenzung auf Vertragskliniken)
- Organisation von Zweitmeinungen oder Transport (je nach Tarif)
Ambulant:
- Chefarzt oder Wahlarzt in der Praxis
- Vorsorge und Schutzimpfungen über GKV hinaus
- Heilpraktiker, Naturheilverfahren (optional, tarifabhängig)
Krankenhaustagegeld: feste Tagespauschale bei stationärem Aufenthalt – du entscheidest, wofür du das Geld nutzt
(kein Chefarzt-Vertrag nötig). Günstiger Einstieg, aber weniger „Rundum-Comfort“.
In der GKV wählst du meist den Belegarzt oder die reguläre Versorgung – Chefarzt und Ein-Bett-Zimmer kosten extra.
Die Krankenzusatz übernimmt die Zusatzkosten nach Vertrag (oft bis 100 % der üblichen Gebühren).
Sinnvoll bei geplanten Eingriffen, Geburt oder wenn du im Krankenhaus Ruhe und direkten Ansprechpartner willst.
Typisch: 3 Monate ambulant, 6 Monate stationär (teils länger für Kieferchirurgie oder Psychotherapie).
Geplante OP erst nach Ablauf der Wartezeit einplanen – sonst zahlst du selbst.
Sofortschutz-Tarife ohne Wartezeit gibt es gegen höheren Beitrag – Bedingungen genau lesen.
Du kannst oft nur stationär, nur ambulant oder nur Tagessatz abschließen – oder Kombi-Tarife.
Nur stationär ist beliebt (Chefarzt + Ein-Bett). Nur Krankenhaustagegeld für kleineres Budget.
Komplett teurer, aber breiter Schutz.
Prüfe, ob doppelte Bausteine in verschiedenen Policen vorliegen – doppelt zahlen lohnt selten.
Der Beitrag hängt von Alter, gewählten Bausteinen und Gesundheitszustand ab.
Vor dem Abschluss beantwortest du Gesundheitsfragen – wahrheitsgemäß, sonst kann die Leistung verweigert werden.
Vorerkrankungen führen zu Zuschlägen, Ausschlüssen oder Ablehnung – früh und gesund abschließen ist am günstigsten.
Beamte mit Beihilfe haben oft bereits hohe Erstattung durch den Dienstherrn.
Ob eine Krankenzusatz noch Sinn macht, hängt vom Beihilfesatz und der PKV/GKV-Konstellation ab – im Einzelfall prüfen.
Kann ich jederzeit kündigen? Meist monatlich oder jährlich nach Vertrag – Kündigungsfrist beachten.
Gilt die Versicherung im Ausland? Oft nur eingeschränkt – für Reisen eher
Auslandskrankenversicherung prüfen.
Psychotherapie? Manche Tarife ergänzen GKV-Lücken – Wartezeiten und Stundenlimits lesen.
Ambulant + stationär getrennt? Ja, viele Anbieter erlauben modularen Aufbau.
- Stationär, ambulant oder Krankenhaustagegeld – was brauchst du?
- Chefarzt und Ein-Bett: Erstattungshöhe und Jahreshöchstgrenzen
- Wartezeiten und Sofortschutz
- Freie Krankenhauswahl
- Gesundheitsfragen und Ausschlüsse
- Beitrag im Alter und bei Tarifwechsel