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  • Meine teure Versicherung kündigen

    wie geht das ?

Es gibt hier drei Möglichkeiten:

1. fristgerecht zum Ende des laufenden Versicherungsjahres.

2. außerordentlich aufgrund der Beitragserhöhung.

3. außerordentlich aufgrund des Schadens vom ________ .

Bitten Sie in dem Schreiben immer um eine Kündigungsbestätigung. Am besten die Versicherungsverträge per Einschreiben kündigen, keinesfalls per E-Mail.

Nach Erhalt der Kündigungsbestätigung können Sie einen neuen Versicherungsvertrag abschließen.

Wir haben ein Kündigungsschreiben für die Versicherung für Sie vorbereitet, gerne können Sie sich das PDF Dokument ausdrucken.

➩Kündigungsschreiben für die Versicherung

E-Bike Versicherung

Moderne Pedelecs und E-Bikes kosten oft mehrere tausend Euro – Akku, Motor und Spezialteile machen Reparaturen teuer. Der Durchschnittspreis für ein E-Bike liegt mittlerweile bei über 2.800 €.

Eine eigene Fahrrad- oder E-Bike-Versicherung schützt dich nicht nur bei Diebstahl, sondern je nach Tarif auch bei Vandalismus, Unfallschäden und teurem Akkuschaden.

  • Warum solltest du eine

    E-Bike Versicherung vergleichen

    ?

Tarife unterscheiden sich stark bei Selbstbeteiligung, Neuwertentschädigung, Akku-Deckung und Versicherungssumme. Ein Vergleich hilft dir, den passenden Schutz für Pedelec, E-Bike oder S-Pedelec zum fairen Beitrag zu finden – ohne Leistungen zu bezahlen, die du nicht brauchst.

  • Was deckt eine E-Bike Versicherung ab?

Typische Bausteine im Überblick:

- Diebstahl (auch aus verschlossenem Keller, Schuppen oder Fahrradraum – je nach Tarif)

- Einbruchdiebstahl und teilweise Raub

- Vandalismus (mutwillige Beschädigung)

- Kasko / Unfallschaden am Fahrrad (Sturz, Unfall, Transportschaden)

- Akku gegen Diebstahl, Beschädigung oder Defekt (nicht in jedem Tarif automatisch enthalten)

- Zubehör wie Navigationsgerät, Satteltasche oder Kindersitz (oft bis zu einer Grenze)


  • Pedelec, E-Bike oder S-Pedelec – was gilt für die Versicherung?

Pedelec (bis 25 km/h, 250 W): gilt rechtlich als Fahrrad. Für die Haftpflicht gegenüber Dritten ist meist deine Privathaftpflicht zuständig – Schäden am eigenen Rad ersetzt sie in der Regel nicht.

S-Pedelec (bis 45 km/h): gilt als Kleinkraftrad – Kennzeichen, Führerschein und eine Kfz-Haftpflichtversicherung sind Pflicht. Für Diebstahl und Kasko am Fahrzeug selbst brauchst du zusätzlich eine passende Fahrrad- oder E-Bike-Versicherung bzw. entsprechende Zusatzbausteine.

Im Vergleich solltest du angeben, welches Fahrzeug du führst – sonst drohen Lücken oder Ablehnung im Schadenfall.

  • Reicht die Hausratversicherung für das E-Bike?

In der Hausratversicherung ist ein normales Fahrrad manchmal gegen Diebstahl aus der Wohnung mitversichert – oft nur begrenzt und selten mit Kasko oder Akkuschutz unterwegs. Für teure E-Bikes im Alltag (Pendeln, Touren, Abstellplatz am Bahnhof) ist eine spezialisierte E-Bike- oder Fahrradversicherung meist die bessere Wahl.

  • Darauf solltest du beim Abschluss achten

- Versicherungssumme = Neuwert deines Rades (inkl. Akku und wichtigem Zubehör)

- Neuwertentschädigung in den ersten Jahren statt nur Zeitwert

- Selbstbeteiligung pro Schadenfall (z. B. 0 €, 150 € oder 250 €)

- Mitversicherung von Leasing-Rädern und Reparaturkosten am Motor/Akku

- Weltweite Deckung, wenn du auch im Urlaub unterwegs bist

- Ob das Rad in der Garage, im Keller oder am Arbeitsplatz abgestellt ist

- Versicherung auch bei öffentlichen Verkehrsmitteln (z. B. Transport in der Bahn)


  • Typische Ausschlüsse

Nicht jeder Schaden ist versichert. Häufig ausgeschlossen oder nur eingeschränkt abgedeckt sind verschleißbedingte Defekte, unsachgemäße Eigenreparaturen, Schäden bei illegalen Rennen oder Nutzung ohne fachgerechte Wartung. Lies die Bedingungen zu Akku, Schlössern und Aufbewahrung – viele Tarife verlangen ein geprüftes Rahmenschloss und feste Verankerung.

  • Haftpflicht und E-Bike – kurz erklärt

Verletzt du mit deinem Rad eine Person oder beschädigst du fremdes Eigentum, kann das schnell teuer werden. Für Pedelecs greift in der Regel die Privathaftpflicht; für S-Pedelecs die Kfz-Haftpflicht. Die E-Bike-Versicherung selbst ersetzt vor allem Schäden an deinem Fahrzeug – nicht automatisch deine Haftpflicht gegenüber anderen.

Prüfe in deiner Privathaftpflicht, ob Fremdlenker (Freunde, Partner) mitversichert sind, wenn sie dein Rad fahren. Für S-Pedelecs brauchst du zusätzlich die passende Kfz-Haftpflicht.

  • Was kostet eine E-Bike-Versicherung?

Der Beitrag hängt vom Neuwert, der gewählten Deckung und deinem Abstellort ab. Grobe Orientierung:

- Nur Diebstahl: oft ab etwa 40–80 € pro Jahr (je nach Wert und Region)
- Diebstahl + Kasko: häufig 80–150 € und mehr bei hochwertigen Rädern
- S-Pedelec: meist höher wegen höherem Risiko und Pflicht-Kfz-Haftpflicht extra

Günstiger wird es mit höherer Selbstbeteiligung – im Schadenfall zahlst du dann einen Anteil selbst. Teure Akkus und Carbon-Rahmen solltest du in der Versicherungssumme berücksichtigen.

  • Leasing, Firmenrad und Zweitrad

Leasing-Räder (über Arbeitgeber oder Anbieter) sind oft nur mit Zustimmung des Leasinggebers versicherbar – manche Tarife bieten explizite Leasing-Klauseln. Nach Diebstahl oder Totalschaden kann eine Restzahlung anfallen; die Police sollte das abdecken.

Dienstrad / Firmenrad: Kläre, ob dein Arbeitgeber bereits Versicherungsschutz bietet oder ob du privat nachversichern musst.
Zweit- oder Familienrad: Manche Verträge erlauben mehrere Räder oder Zusatzfahrzeuge gegen Aufpreis.

  • Fahrradversicherung oder E-Bike-Tarif?

Klassische Fahrradversicherungen decken manchmal auch Pedelecs ab – entscheidend sind Motorleistung, Höchstgeschwindigkeit und ob der Akku mitversichert ist. Spezielle E-Bike-Tarife sind oft sinnvoller bei teuren Antrieben, Akku-Diebstahl und Elektronik-Schäden. Cargo-E-Bikes und E-Lastenräder brauchen oft eine höhere Versicherungssumme.

  • Im Schadenfall – das solltest du tun

1. Diebstahl: sofort Polizei (Diebstahlanzeige), Versicherer informieren, Rahmennummer und Kaufbelege bereithalten
2. Unfall/Kasko: Schaden fotografieren, ggf. Zeugen; Werkstatt-Gutachten, wenn verlangt
3. Akku: separat melden, wenn Akku gestohlen oder defekt – prüfen, ob eigener Akku-Baustein nötig war
4. Reparaturen erst nach Rücksprache mit der Versicherung, wenn im Vertrag vorgesehen

  • Diebstahl vorbeugen – praktische Tipps

- Qualitätsschloss (Rahmenschloss + zusätzliches Kettenschloss), feste Anker am Abstellort
- Akku nach Möglichkeit mitnehmen oder abschließen
- Rahmennummer notieren und Fotos von Rad + Rechnung speichern
- GPS-Tracker nur versichert, wenn im Tarif vorgesehen
- Nachts nicht am Straßenrand abstellen – viele Tarife verlangen „häusliche Umgebung“ oder abschließbaren Raum

  • Häufige Fragen kurz beantwortet

Ist mein E-Bike in der Wohnung versichert? Teilweise über Hausrat (begrenzt) – unterwegs und in der Garage oft nur mit E-Bike-Police.

Gilt der Schutz im Ausland? Viele Tarife ja, zeitlich begrenzt – Urlaub mit Rad im Vertrag prüfen.

Was zahlt die Versicherung bei Totalschaden? Oft Neuwert oder Zeitwert je nach Alter des Rades – Neuwertklausel in den ersten Jahren ist vorteilhaft.

Muss ich das Rad warten? Ja – vernachlässigte Wartung kann zur Ablehnung führen; Serviceheft und Rechnungen aufbewahren.

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