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Rürup Rentenversicherung vergleichen

  • Basisrentenversicherung mit staatlichen Zuschüssen

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  • Rüruprente für Selbstständige

Die Basisrente

  • Vorsorgen mit staatlicher Förderung

Mit dem Alterseinkünftegesetz hat der Gesetzgeber ein Reformpaket umgesetzt, das seit 2005 die schrittweise Einführung der nachgelagerten Besteuerung der Alterseinkünfte regelt. Bereits im Jahr 2002 hatte das Altersvermögensgesetz mit der Riester-Rente und einer verbesserten betrieblichen Altersversorgung neue Anreize gegeben, privat vorzusorgen. Die neue Basisrente rundet die privaten Vorsorgemöglichkeiten mit staatlicher Förderung ab.

„Altersvorsorge ist Rente" - so lautet das Leitmotiv, mit dem der Staat auch bei der Basisrente ausschließlich solche Vorsorgeverträge fördert, die ein lebenslanges Einkommen im Alter zum Ziel haben und somit helfen, die gesetzliche Rente zu entlasten. Bei der Basisrente handelt es sich um eine freiwillige, private Leibrente, die durch hohe Steuervergünstigungen gefördert wird.

Die Basis- oder Rürup Rente wurde vor allem für Selbstständige und Freiberufler entwickelt, denen bisher keine staatlich geförderte Vorsorgemöglichkeit für das Alter zur Verfügung stand. Die Basisrente ist aber auch für abhängig Beschäftigte und insbesondere für ältere Sparer interessant.

>> Der Höchstbeitrag zur Basisrente bestimmt sich durch den Höchstbeitrag für den Sonderausgaben-Abzug und beträgt 20 000 bzw. 40 000 Euro pro Jahr.

Der Mindestbeitrag ist je nach Anbieter unterschiedlich geregelt. Er kann zum Beispiel 10 Euro pro Zahlungsperiode oder 3 000 Euro für einen Einmalbeitrag betragen, wenn das der jeweilige Anbieter ermöglicht.



>> Der steuerlich absetzbare Gesamtrahmen gilt für die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und zur Basisrente.

Beiträge zur Basisrente können im Rahmen der Altersvorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens abgezogen werden.
>> Die Anspar- und die Auszahlungsphase der Basisrente können flexibel vereinbart werden, vorausgesetzt, die Rentenzahlungen beginnen nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahres.

  • Zu beachten

Ab dem Jahr 2025 sind 100 Prozent der eingezahlten Beiträge abzugsfähig - bei Singles maximal 20000 Euro, bei Verheirateten 40000 Euro. Für die Jahre 2005 bis 2025 gilt eine Übergangsregelung: Im Jahr 2009 können 68 Prozent der Vorsorgebeiträge, also höchstens 68 Prozent von 20000 bzw. 40000 Euro (also 13 600 Euro bei Singles und 27200 Euro bei Verheirateten) von der Steuer abgesetzt werden. Dieser Prozentsatz erhöht sich in den kommenden Jahren jeweils um zwei Prozent, bis die volle Absetzbarkeit erreicht ist.

Rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer müssen den steuerlich abziehbaren Beitrag um den steuerfreien Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung kürzen.

Für Beamte und GesellschafterGeschäftsführer, die nicht rentenversicherungspflichtig sind, gilt: Der Höchstbetrag von 20 000 beziehungsweise 40 000 Euro ist um einen fiktiven Gesamtbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung zu kürzen, der bei dem jeweiligen Gehalt zu zahlen wäre (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil).

  • Für wen eignet sich die Basis-Rente?

  • FÖRDERBERECHTIGTE

In den Genuss der staatlichen Basisrenten-Förderung kommen grundsätzlich alle einkommensteuerpflichtigen Personen, die ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Zum Beispiel:

>> Arbeitnehmer, >> Selbstständige, >> Beamte, >> nicht Erwerbstätige, >> Rentner.

  • Grundsätzlich gilt:

Ebenso wie die Riester-Rente ist auch die Basisrente ein freiwilliges Vorsorgeprodukt. Förderberechtigte sind nicht verpflichtet, eine Basisrente abzuschließen. Eine bestimmte Anlageform ist ebenfalls nicht vorgeschrieben.

  • VORSORGE FÜR VIELE

Mit dem Alterseinkünftegesetz wurde im Jahr 2005 die schrittweise nachgelagerte Versteuerung der Alterseinkünfte eingeleitet. Gleichzeitig werden die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und zu der neuen Basisrente schrittweise von der Einkommensteuer freigestellt. Ziel ist es, auch Selbstständigen die Möglichkeit zu verschaffen, steuerfrei für ihr Alter vorsorgen zu können. Selbstständige und einige Freiberufler zahlen nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein und können den Förderrahmen der Basisrente komplett für ihre private Vorsorge nutzen.

Eine interessante Vorsorgemöglichkeit ist die Basisrente auch für abhängig Beschäftigte, deren zu versteuerndes Einkommen im Alter deutlich niedriger ausfällt als während des Erwerbslebens. Für junge Angestellte, die einen Einstieg in ihre private Altersvorsorge suchen, wächst die Attraktivität der Basisrente mit jährlich zunehmender Steuerfreistellung der Beiträge.

  • VORTEILE FÜR ÄLTERE SPARER

Besonders lohnend ist die Basisrente für ältere Sparer, die einige Jahre vor Eintritt in den Ruhestand hohe Beiträge in eine lebenslange Altersvorsorge investieren wollen, da der Besteuerungsanteil der Rente dauerhaft niedriger sein kann als der abzugsfähige Prozentsatz der geleis­teten Beiträge.

  • ZUSATZBAUSTEINE

Auf Wunsch kann die Basisrente mit ver­schiedenen Zusatzbausteinen kombiniert werden, die wichtige Lebensrisiken ab­sichern. Für den Todesfall bietet sich die Verein­barung einer Rente für den hinterbliebe­nen Ehegatten und für Waisen an. Andere Personen können in den Schutz nicht eingeschlossen werden. » Im Todesfall erhält der Ehepartner eine lebenslange Hinterbliebenenrente. Voraussetzung ist, dass die Ehe bis zum Todeszeitpunkt noch Bestand hatte. Stirbt der versicherte hinterblie­bene Partner, gibt es keine weiteren Leistungen. >> Waisen erhalten eine Waisenrente bis maximal zur Vollendung des 25. Le­bensjahres. Die Witwen- beziehungs­weise Witwerrente kann bis zu 100 Prozent der Garantierente für die Altersvorsorge betragen. Die Vereinbarung des Hinterbliebenen­bausteins ist auch nachträglich noch möglich, etwa bei Heirat und/oder dann, wenn sich Nachwuchs einstellt.

Auf Wunsch kann eine zusätzliche Risikolebensversicherung angehängt werden, aus der die Angehörigen eine einmalige Kapitalleistung erhalten. Die Beiträge zu dieser selbstständigen Versicherung können allerdings nicht im Rahmen des Höchstbetrags von 20 000 bzw. 40 000 Euro geltend gemacht werden. Die zusätzliche Vereinbarung einer Be- rufsunfähigkeits- oder Erwerbsunfähig­keitsvorsorge ist ebenfalls möglich. Für den Ernstfall können diese Leistungen vereinbart werden: >> die Befreiung von weiterer Beitrags­zahlung bei vollem Erhalt der versi­cherten Alters- und gegebenenfalls Hinterbliebenenrente sowie >> eine Berufsunfähigkeitsrente bis maximal zur Höhe der Altersrente

  • Zu beachten ist:

Damit der Versicherungsbeitrag steuer­lich abzugsfähig bleibt, muss der Beitrag für die in den Vertrag eingeschlossenen Zusatzbausteine (Hinterbliebenenrente bzw. Berufsunfähigkeitsrente) zusammen weniger als 50 Prozent des jährlichen Gesamtbeitrages ausmachen. Die Leis­tungen aus den Zusatzversicherungen sind steuerpflichtig, ab 2040 in voller Höhe, bis dahin anteilig nach der Über­gangsregelung.

  • DIE BASISRENTE MIT UND OHNE HINTERBLIEBENENSCHUTZ

Basisrenten eignen sich grundsätzlich für alle Personen, die den Sonderausgaben­ Abzug nutzen können. Wenn der Kunde den Rentenbeginn erlebt, wird die Rente lebenslang monatlich ausgezahlt. Wer Angehörige für den Todesfall absichern will, hat verschiedene Möglichkeiten. Die Leistung kann fällig werden, wenn der Ver­sicherte bereits vor Rentenbeginn stirbt oder im Todesfall während des Rentenbe­zuges, wenn die Basisrente durch eine ent­sprechende Hinterbliebenenabsicherung ergänzt wurde. Wenn diesbezüglich kei­nerlei Vereinbarungen getroffen wurden, wird bei Tod keine Leistung ausgezahlt.

  • DIE FONDSGEBUNDENE BASISRENTE

Diese Versicherung ist speziell für Vorsorge­sparer gedacht, die bei der Kapitalanlage ein höheres Risiko eingehen wollen. Die Anlage erfolgt in der Regel vollständig in Investmentfonds entsprechend der vom Kunden gewählten Anlagestrategie. Ab dem Rentenbezug wird der Wert des bis dahin angesparten Vorsorgekapitals er­mittelt und während der Rentenzahldauer wie bei einer klassischen Rentenversiche­rungangelegt. Bei Vertragsabschluss ga­rantiert der Versicherer einen Faktor für die Ermittlung der lebenslangen Rente aus dem Vorsorgekapital. Dieser Faktor gibt an, wie viel Rente für jeweils 10000 Euro Kapi­tal gezahlt wird. Bei fondsgebundenen Basisrenten kann die Rentenhöhe erst ab Rentenbeginn garantiert werden. » Bei diesem Produkt ist zu beachten, dass die Höhe der späteren Rente von der Wertentwicklung der Fonds bezie­hungsweise von der Börsenentwicklung abhängt. Wer Verlustrisiken vermeiden will, kann eine Garantieleistung ver­einbaren, die im Gegensatz zu Riester- Renten nicht zwingend vorgeschrieben ist. Dabei wird ein Teil des Beitrages da­für verwendet, dass bei Rentenbeginn in jedem Fall die bis dahin eingezahlten Beiträge zur Verfügung stehen. Fondsgebundene Basisrenten können eben­falls mit Zusatzbausteinen ergänzt werden. Für die Zusatzbausteine gelten dieselben Regeln wie für die klassische Basisrente.

  • DIE SOFORTRENTE

Wie bei der klassischen privaten Renten­versicherung gibt es auch bei der Basis­rente die Produktvariante „Sofortrente". Sie eignet sich für rentennahe Jahrgänge, die steuerbegünstigt ein lebenslanges Einkommen aus vorhandenem Kapital erzielen wollen. Bei der Sofortrente zahlt der Kunde einen hohen Einmalbeitrag, aus dem sofort eine lebenslange Rente fließt. Die steuerliche Förderung hilft, die aktuelle Steuerbelas­tung zu senken. Da der Besteuerungsanteil der Sofortrente dauerhaft niedriger ist als der abzugsfähige Prozentsatz der einge­zahlten Beiträge, ist die Sofortrente doppelt lukrativ. Auch die Sofortrente kann auf Wunsch durch eine Hinterbliebenenabsicherung für Kin­der und den Ehegatten ergänzt werden.

  • DER WEG ZUR BASISRENTE

Basisrenten werden bislang ausschließ­lich von Lebensversicherungsunterneh­men angeboten. Die Versicherer haben in der Regel unterschiedliche Vertrags­varianten entwickelt. Anders als bei der Riester-Rente müssen Basisrenten-Ver­träge derzeit nicht zertifiziert sein. Wich­tig ist aber, dass der Versicherer im Ver­trag bestätigt, dass die Rentenversiche­rung die Kriterien für eine kapitalgedek- kte Leibrentenversicherung gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 2 b des Einkommensteuerge­setzes erfüllt, damit die Beiträge als Sonderausgaben abgezogen werden können. Die Voraussetzungen des § 10 Abs. 1 Nr. 2 b EStG sind: >> Es muss sich um Beiträge zum Auf­bau einer eigenen kapitalgedeckten Altersversorgung handeln (= Perso­nenidentität zwischen Versicherungs­nehmer, versicherter Person und Leistungsempfänger). >> Die Leistung muss aus einer monat­lichen lebenslangen Leibrente beste­hen, die nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahrs beginnt (Ausnahme: Berufsunfähigkeits- und Hinterblie­benenrente. >> Die Ansprüche aus dem Vertrag dür­fen nicht vererblich, nicht übertragbar, nicht beleihbar und nicht kapitalisier­bar sein. Der Abschluss einer Basisrente erfordert keinen weiteren Antrag auf staatliche För­derung wie zum Beispiel bei der Riester­Rente. Die gezahlten Beiträge macht der Steuerpflichtige im Rahmen seiner jährlichen Steuererklärung als Sonder­ausgaben geltend. Da ab dem Beitrags­jahr 2010 Basisrenten-Verträge wie Rie­ster-Verträge zertifiziert sein müssen, werden die Beiträge künftig innerhalb der Höchstgrenzen vom Finanzamt ohne nähere Prüfung anerkannt.

  • WAS DAS FINANZAMT ANERKENNT

Welche Beitragssummen das Finanzamt anerkennt, hängt vor allem vom beruf­lichen Status ab. >> Nur Selbstständige ohne weitere Bei­träge in ein berufsständisches Versor­gungswerk können den Höchstbei­trag von 20 000 Euro pro Jahr (40 000 Euro bei Verheirateten) komplett für ihre private Altersvorsorge nutzen. >> Bei Angestellten kürzt das Finanzamt die abzugsfähigen Altersvorsorgeauf­wendungen um den steuerfreien Ar­beitgeberanteil zur gesetzlichen Ren­tenversicherung. In jedem Fall gehö­ren auch die eigenen Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zu den abzugsfähigen Altersvorsorgeauf­wendungen. >> Bei Beamten wird der Höchstbeitrag um einen fiktiven Gesamtbeitrag zur Rentenversicherung gekürzt. Dieser Beitrag berechnet sich aus dem je­weils gültigen Beitragssatz zur gesetz­lichen Rentenversicherung und dem Arbeitslohn des Beamten (begrenzt auf die jeweilige Beitragsbemessungs­grenze). >> Zu beachten ist, dass die Altersvor­sorgeaufwendungen im Jahr 2009 zunächst zu 68 Prozent steuerlich absetzbar sind. Dieser Prozentsatz erhöht sich pro Jahr um jeweils zwei Punkte. Erst im Jahr 2025 sind die Beiträge im Rahmen des Höchst­beitrages voll absetzbar.

  • WAS BEDEUTET DIE GÜNSTIGERPRÜFUNG?

Steuerpflichtige hatten auch vor Einfüh­rung der neuen Besteuerungsregeln von Alterseinkünften die Möglichkeit, Beiträge zur privaten Vorsorge von der Steuer ab­zusetzen. Der schrittweise Übergang zur vollständigen steuerlichen Freistellung von Vorsorgeaufwendungen kann in Einzelfällen zu einer Schlechterstellung im Vergleich zum alten Recht führen. Deshalb führen die Finanzämter in einer Übergangszeit bis 2019 eine sogenannte Günstigerprüfung durch. Dabei prüft das Finanzamt im Rahmen der Einkommen­steuererklärung, ob das bis Ende 2004 gültige Steuerrecht für Vorsorgeauf­wendungen günstiger ist oder das neue, am 1. Januar 2005 in Kraft getretene Recht. Dabei wird der Sonderausgaben­ abzug nach altem und neuem Recht gegenübergestellt. Der Steuerpflichtige erhält dann automatisch die günstigere Regelung.

Beiträge zu einer Basisrente bleiben bei dieser Prüfung außen vor, da diese Versicherungen erst seit 1. Januar 2005 abgeschlossen werden können. Dies bedeutet, dass diese Beiträge sich immer mit dem jeweils maßgeblichen Prozent­satz steuermindernd auswirken

Fragen zur Basisrente

  • Ich möchte meine Basisrente später vererben. Was muss ich beachten?

Die Basisrente folgt dem Prinzip der gesetzlichen Rentenversicherung und ist nicht vererbbar. Allerdings kann ein zusätzlicher Hinterbliebenenschutz in den Vertrag eingeschlossen werden, der Angehörige wahlweise in der Anspar­phase und/oder in der Phase des Renten­bezugs absichert. Wer weiteren Risiko­schutz benötigt, kann eine selbstständige Risikolebensversicherung abschließen.

  • Ich möchte meinen Lebensabend im Ausland verbringen. Was geschieht dann mit meiner Basisrente?

Leistungen aus der Basisrente können auch im Ausland bezogen werden. Zu beachten ist allerdings, dass eine Steuerpflicht im Inland anfallen kann.

  • Was geschieht, wenn ich zahlungsunfähig bin?

Die Beitragszahlungen können jederzeit vollständig oder vorübergehend eingestellt werden. Zu beachten ist jedoch, dass sich damit die später gewährten Leistungen entsprechend verringern.

  • Kann ich meine Basisrente kündigen?

Ja. Allerdings erlischt damit nur die Pflicht zur Beitragszahlung. Bis zum vertraglich vereinbarten Rentenbeginn verzinst sich das bis zur Kündigung angesparte Vorsorgevermögen weiter und wird als (reduzierte) Rente ausgezahlt. Ein Anspruch auf den Rückkaufwert besteht nicht.

  • Kann ich Geld aus meinem Vertrag entnehmen?

Nein, Teilkapitalisierungen oder die Aus­zahlung des gesamten Vorsorgekapitals in einer Summe sind nicht vorgesehen.

  • Ist die Basisrenten-Förderung auch für meine bestehende Rentenversicherung möglich?

Nein. Bestehende private Renten­versicherungen können nicht in eine Basisrente umgewandelt werden, weil sie anderen Rahmenbedingungen und Steuerregeln folgen.

  • Ist ein Anbieterwechsel während der Ansparphase möglich?

  Ja, ein Anbieterwechsel ist ohne steuer­lich nachteilige Folgen möglich. Anbieter sind allerdings gesetzlich nicht verpflichtet, einen Anbieterwechsel durchzuführen.

  • Angenommen, ich muss oder will länger arbeiten als ursprünglich geplant. Kann ich die Auszahlungsphase der Basisrente nach hinten verschieben?

Derartige Vereinbarungen sind möglich, das Gesetz schreibt lediglich den frühes­tens Auszahlungszeitpunkt mit Alter 60 vor. Gegebenenfalls erhöht sich dabei der steuerpflichtige Prozentsatz der Rente.

  • Ich bin Angestellter. Sollte ich trotzdem eine Basisrente abschließen?

Basisrenten lohnen sich nicht nur für Selbstständige. Auch Angestellte sollten die Angebote prüfen. Attraktiv ist die Basisrente vor allem dann, wenn die voraussichtliche Steuerbelastung im Ruhestand niedriger ist als während der Phase der Erwerbstätigkeit.

  • Ist die Basisrente auch für ältere Sparer interessant?

Rentennahe Jahrgänge, die größere Ein­malbeiträge aufbringen wollen, profitieren besonders von der hohen staatlichen Förderung der Basisrente über die steu­erliche Abzugsfähigkeit.

  • Kann ich die Basisrente für den Immobilien­kauf oder -bau einsetzen?

Nein, diese Möglichkeit ist nicht vor­gesehen.

  • Was geschieht im Fall einer Scheidung?

In diesem Fall erfolgt eine Realteilung des Vorsorgekapitals auf zwei Verträge. Diese Form der Übertragung des Vorsor­gekapitals ist ohne steuerlich nachteilige Folgen möglich.

  • Ist es sinnvoll, einen Basisrenten-Vertrag mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu kombinieren?

Ja. In diesem Fall beteiligt sich der Staat auch an der Finanzierung des Risiko­schutzes. Zu beachten ist, dass der Bei­trag für den Berufsunfähigkeitsschutz weniger als 50 Prozent des gesamten Beitrages zur Basisrente umfassen darf. Die Leistungen aus diesem Zusatzbau­stein sind steuerpflichtig.

  • Kann ich für mehrere Basisrenten-Verträge eine staatliche Förderung bekommen?

Ja, die staatliche Förderung kann auf be­liebig viele Einzelverträge verteilt werden. Dabei gilt jedoch immer die Beitrags­höchstgrenze von 20000 Euro pro Jahr (40000 Euro für Verheiratete). Um­gekehrt kann auch nur ein Basisrenten­Vertrag mit bis zu 40000 Euro steuer­wirksam dotiert werden, wenn der Versicherungsnehmer verheiratet ist.

  • Verliere ich meine Ersparnisse, wenn ich arbeitslos werde?

Nein, die Basisrente ist wie die Riester­ Rente und Betriebsrenten vor einer vor­zeitigen Verwertung geschützt.

  • Rente mit 67 - was geschieht mit meiner Basisrente?

Bei einer Verlängerung der Lebens­arbeitszeit auf 67 Jahre können Basis­renten problemlos und ohne Nachteile angepasst werden.

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